MUSIKTHEATER LINZ
 
Die dominante, zeichenhafte Stellung des Schlosses mit dem umgebenden, unveränderten Naturraum des Schlossberges, die Flußlandschaft, der Übergang zur Altstadt, ist eine der schönsten Stadtsituationen für ein Musiktheater.
IDEENWETTBEWERB NEUBAU DES MUSIKTHEATERS, LANDESTHEATER LINZ
In Reaktion auf die einmaligen Besonderheiten des Ortes werden alle Räume, die kein Tageslicht benötigen, in den Berg verlegt.
Einzig der Saalkörper der Orchesterprobenräume tritt mit seiner matt reflektierenden Haut unter der Schlossterrasse an die Oberfläche des Schlossberges und weckt mit seiner organischen Form die Aufmerksamkeit für den dahinterliegenden Raum.
Seine Rolle als Identifikationsträger wird durch die Wahl des Materials unterstützt.
Eine silbrig beschichtete Leichtmetallhaut verwischt die Grenze von Innen nach Außen und reflektiert das innere Geschehen stadtbildwirksam.
Tagsüber prägen die wechselden Lichtverhältnisse die Erscheinung.
Bei Nacht wird dieser Körper zum reflektierenden Zeichen der kristallinen Oberfläche des Zuschauerhauses mit seiner Veranstaltung.
Das Spektakel zeichnet sich nach Außen ab; das Ereignis wird zum erfahrbaren Teil urbanen Lebens.